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Der Wettergott hatte ein einsehen mit uns und so konnten wir bei strahlendem Sonnenschein ein tolles Pfingstzeltlager, bei dem einiges geboten wurde, mit unseren Freunden aus Epe durchführen. Alles war durch unsere Jugendwarte Harald, Dietmar und Marcel und als Helfer Horst, hervorragend vorbereitet und ausgearbeitet worden. Wobei ich Harald für seinen unermüdlichen Einsatz ein besonderes Lob aussprechen muß.

Nachdem am Donnerstag das große Verpflegungszelt von Jim Quilla und unser Pavillon aufgebaut waren, sind unsere Gäste aus Epe, am Freitag den 21.05. mit 13 Jugendliche und 3 Betreuer am Nachmittag angereist und wurden von unserem Bürgermeister Hans-Otto Ulken begrüßt. Der Bürgermeister konnte sein Können an der Casting-Scheibe (Casting ist ein Zielwerfen mit einer Angelrute und einem 7,5 gr. Gewicht auf einer am Boden liegenden Scheibe), unter Beweis stellen und hat, obwohl er noch nie damit geworfen hat, auf Anhieb eine 6 erzielt.

Nach dem Aufbauen der kleinen Zelte und dem Abendessen, waren die Jugendlichen nicht mehr zu bremsen und stürmten mit ihren Angeln zur Norderbäke, wo sie an diesem Abend noch 16 Aale und einige Weißfische fingen. Wer wollte konnte sich am Lagerfeuer mit unseren Nachtwachen unterhalten, aber irgendwann wurden alle müde und verkrochen sich in die Zelte. Am Samstag wurden nach dem Frühsport und dem Frühstück die Sachen zum angeln auf die Anhänger verladen und es ging zur Süderbäke um dort bis 11:30 Uhr zu angeln, es wurden wieder einige Weißfische gefangen und alle kehrten zufrieden zum Zeltplatz zurück.

Am Nachmittag hatten wir mit dem Schützenverein Apen ein Luftgewehrschießen vereinbart, nachdem diejenigen, die noch nie geschossen hatten gelernt haben den Abzug nur zu betätigen wenn man das Ziel genau vor Augen hat, hatten alle viel Spaß daran und der eine oder andere hat auch sehr gute Ergebnisse erzielt. In der Zwischenzeit haben die anderen beim Casting geübt und Interviews bei der Reporterin der NWZ Frau Lohmüller, abgegeben.  Am Abend wurden Hamburger gegrillt, die einen reißenden Absatz fanden. Nach dem Abendessen wurde wieder geangelt oder Fußball gespielt.

Helmut hat mit dem von der Fa. Gnieser gesponserten Bus, mit zwei Gruppen und den Jugendwarten aus Epe eine Gewässerbereisung von Holtgast bis Apermarsch gemacht, dabei haben sie natürlich auch einige Blicke in das Naturschutzgebiet zwischen dem Aper Tief und dem Untersten Weg geworfen. Am Ende der Fahrt waren alle begeistert von der Vielfalt unserer Gewässer, der Fauna und Flora im Naturschutzgebiet, unserer schönen Natur und haben noch lange davon geschwärmt. Von der Fa. Ruseler haben wir den von mehreren Firmen, für die Vereine gesponserten Bus bekommen um dieTeilnehmer des Zeltlagers zu unseren Gewässern zu fahren.

Am Sonntag fand nach dem Frühsport und Frühstück das Betreuerangeln statt, wobei Heinz Terfort, einen 50 cm großen Schuppenkarpfen fing. Heinz war schon beim ersten Treffen 1989 dabei und es hat mich sehr gefreut, ihn wieder bei uns begrüßen zu können. Die Jugendlichen verweilten sich während des Betreuerangelns mit angeln, Casting und Fußball.  Horst hat mit den Jugenlichen schon einmal wieder die Anhänger bepackt, damit diese am Nachmittag pünktlich ans Aper Tief fahren konnten, wo wiederum einige Fische gefangen wurden. Aber nach dem angeln mußten unbedingt noch zwei Mannschaften gebildet werden um ein Fußballmatch auszutragen, was unter der hervorragenden Regie von Heinz nur ganz knapp nach einem 3:3 durch Elfmeterschießen entschieden werden konnte. Anschließend wurde wieder gegrillt und die Jugendlichen haben den Abend mit angeln oder  erzählen von Anglerlatein am Lagerfeuer ausklingen lassen. In der Nacht von Sonntag auf Montag, hat der Regengott seine Schleusen noch einmal richtig geöffnet, aber danach gab es wieder Sonnenschein, so dass die Zelte bis zum Abbau fast wieder trocken waren.

Aus den vielen Aktivitäten des Zeltlagers wurde von den Jugendwarten eine Rangliste erstellt und es gab für die Jugendlichen einige Preise und Pokale. Nachdem die Zelte und die Angelausrüstungen wieder alle auf die Anhänger verstaut waren, sind unsere Gäste wieder in ihre Heimat gefahren und dort auch munter und gesund wieder angekommen.  Ich möchte  es natürlich nicht versäumen mich bei Anja Schliep, die an allen Tagen die Küche geführt, aufgeräumt, abgewaschen und geputzt hat, bei Anja und Heike, sowie bei unsren Nachtwachen und allen freiwilligen Helfern,  sowie den Sponsoren, ohne die man so ein Zeltlager nicht durchführen könnte recht herzlich bedanken.

Nach diesem gelungenen Zeltlager freuen wir uns schon jetzt auf das nächste, in 2 Jahren in Epe.

 

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